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3D-Druck mit FDM
und Formlabs Form 4B

FabInno fertigt in Großhabersdorf bei Nürnberg Bauteile für Prototypen und Kleinserien. Für den 3D-Druck nutzen wir FDM und SLA. Welches Verfahren infrage kommt, hängt von Geometrie, Belastung, Oberfläche und den Eigenschaften des benötigten Materials ab.

Sofortangebot für eine fertige SLA-Datei

FDM für Montage- und Funktionsmuster

Beim FDM-Druck wird thermoplastischer Kunststoff schichtweise aufgetragen. Das Verfahren kommt beispielsweise für Einbauversuche und Funktionsmuster infrage. Die Druckrichtung beeinflusst, wie das Bauteil Kräfte aufnimmt; sichtbare Schichtlinien gehören zum Verfahren.

Für die Auswahl des Materials sind unter anderem Temperatur, Belastung und der Kontakt mit anderen Bauteilen wichtig. Beschreiben Sie außerdem, ob Sie bohren, verschrauben oder das gedruckte Teil nachbearbeiten möchten.

Schematischer Schichtaufbau mit einer FDM-Düse

SLA mit dem Formlabs Form 4B

Der Form 4B härtet flüssiges Kunstharz durch schichtweise Belichtung aus. SLA ist besonders dann interessant, wenn feine Geometrien oder die Oberflächenbeschaffenheit entscheidend sind. Das gedruckte Teil wird anschließend gereinigt und entsprechend den Materialvorgaben nachgehärtet.

Die Wahl des Harzes bestimmt mit, ob sich ein Teil beispielsweise für die Anschauung oder für eine bestimmte mechanische Beanspruchung eignet. Ausrichtung und Stützstrukturen stimmen wir auf die wichtigen Flächen ab. Ein SLA-Teil ist nicht automatisch gleich belastbar wie ein Teil aus einem thermoplastischen Serienwerkstoff.

Schematische SLA-Bauplattform über dem Harzbad

Form 4B für medizinische Anwendungen

Der Formlabs Form 4B unterstützt neben technischen Kunstharzen auch geeignete BioMed- und Dental-Materialien. Dadurch eröffnet das Drucksystem Möglichkeiten für medizinische Anwendungen. Ob ein konkretes Bauteil dafür geeignet ist, lässt sich jedoch nicht allein aus dem Druckermodell ableiten.

Für eine solche Anfrage klären wir zuerst den Verwendungszweck und gegebenenfalls Art und Dauer eines Körperkontakts. Danach müssen Materialfreigaben, Reinigung, Nachhärtung und die erforderliche Dokumentation zusammenpassen. Verfügbarkeit und Umsetzbarkeit prüfen wir projektbezogen; eine pauschale Freigabe unserer Druckteile für den Einsatz am Patienten ist damit nicht verbunden.

Bitte besprechen Sie medizinische Anwendungen persönlich mit uns, bevor Sie eine Bestellung über das Sofortangebot auslösen. Senden Sie über das allgemeine Formular oder den Upload keine personenbezogenen Patientendaten.

Technischer Hintergrund: Formlabs Form 4B und die Herstellerangaben zur Verarbeitung und Biokompatibilität am Beispiel BioMed Clear. Diese Angaben beschreiben das System und das Material, nicht eine Zertifizierung von FabInno.

Medizinische Anwendung besprechen

Unterlagen für eine belastbare Einschätzung

Datei und Abmessungen

Eine druckfähige 3D-Datei ist die Grundlage der Fertigung. Geben Sie die Maße beziehungsweise die verwendete Einheit an und legen Sie bei Passungen eine Zeichnung mit den entscheidenden Toleranzen bei.

Einsatz und Material

Beschreiben Sie Belastung, Temperatur und die Funktion des Teils. Wenn ein bestimmtes Material vorgeschrieben ist, nennen Sie die genaue Bezeichnung. So vermeiden wir eine Auswahl nur nach Farbe oder Aussehen.

Stückzahl und Nachbearbeitung

Nennen Sie die Menge, wichtige Sicht- oder Anschlussflächen und Ihren Zieltermin. Ob Stützstellen entfernt, Flächen bearbeitet oder weitere Schritte benötigt werden, stimmen wir vor der Fertigung ab.

Welcher Weg passt zu Ihrer Anfrage?

Ich habe eine fertige Datei und möchte SLA drucken lassen.

Nutzen Sie das Sofortangebot 3D-Druck. Dort können Sie das Modell im Seekmake-Widget hochladen und die verfügbaren Ausführungen und Stückzahlen angeben. Besondere technische oder medizinische Anforderungen klären Sie bitte vorher persönlich.

Ich habe nur eine Skizze oder benötige FDM.

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Für FDM, die Verfahrenswahl oder die Erstellung eines CAD-Modells stimmen wir die Aufgabe individuell ab. Die Konstruktion ist nicht im Sofortangebot für den Druck einer vorhandenen Datei enthalten.

Ist jeder Druck mit dem Form 4B biokompatibel?

Nein. Die Eignung ergibt sich aus dem konkreten Material, seiner bestimmungsgemäßen Verarbeitung und dem vorgesehenen Einsatz. Auch Reinigung und Nachhärtung sind Teil dieses Prozesses. Das Druckermodell allein belegt weder Biokompatibilität noch die Eignung eines fertigen Bauteils für einen medizinischen Zweck.

Wenn die Konstruktion noch offen ist

Wir können Sie auch vor dem eigentlichen Druck unterstützen: von der Klärung der Funktion über das CAD-Modell bis zum Muster für Ihre Erprobung.